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Umweltteam

Die Adventskirche hat zur kontinuierlichen Verbesserung ihrer Umweltleistung das Umweltmanagementsystem "Grüner Gockel" eingeführt. Anfang 2015 erfolgte die Zertifizierung. Nun geht es an die praktische Umsetzung des Umweltprogramms. Machen Sie mit!

Die nächsten Termine (jeweils Mittwoch):

13.12.2017    10.01.2018   21.02.2018*

14.03.2018*  11.04.2018

jeweils 19:30 bis 21:00 Uhr im Pfarramt (bei* Beginn um 19.45 Uhr)

Ansprechpartner: Carsten Gentner (Tel. 74 333 47)  

Email:  umweltteam@adventskirche.de

 

Links

  1. Die Umwelterklärung der Adventskirche.
  2. Umweltseiten der Landeskirche www.umwelt-evangelisch.de
  3.  Youtube Video  "Was macht die Kirche eigentlich für die Umwelt?"

 

Grüner Gockel kräht über der Adventskirche

Umweltmanagement der Adventskirchengemeinde erfolgreich abgeschlossen.

Die Hürden waren hoch und die Ziele ehrgeizig, doch am Ende gab es nur strahlende Gesichter. Die Rede ist von dem zertifizierten Umweltsiegel namens „Grüner Gockel“, das der Evangelischen Adventskirchengemeinde im Rahmen eines Gottesdienstes überreicht worden ist.

Freuten sich über die  hohe Auszeichnung Pfrin. Vocke und das Umweltteam 

Freuten sich über die hohe Auszeichnung: Umweltteam und Pfarrerin (v.l.) Günter Vogel, Angelika Dinger, Evi Graf, Pfarrerin Kerstin Vocke, Carsten Gentner

 

Seit 2009 hat sich die Evangelische Landeskirche in Bayern (ELKB) verpflichtet, ein kirchliches Umweltmanagement für ihre Institutionen und Gemeinden einzuführen. Derzeit beteiligen sich 115 Gemeinden quer durch Bayern an diesem Projekt, darunter die Neuaubinger Adventskirchengemeinde. Carsten Gentner, rühriger Kirchenvorsteher und Umweltbeauftragter der Gemeinde wartete mit interessanten Zahlen auf: Im Durchschnitt kann jedes Gemeindemitglied durch klugen Umgang mit der Heizung 13 Prozent einsparen, beim Strom seien es 8,6 Prozent und beim CO2-Ausstoß 26 %. Mit anderen Worten: Jeder Beitrag zum Klimawandel, so Gentner, senkt auch die Betriebskosten einer Gemeinde. Vor vier Jahren beschloss der Kirchenvorstand der Adventskirche das Umweltmanagementsystem „Grüner Gockel“ einzuführen. Der damalige Kirchenvorsteher Ulrich Gruhler gründete einen Umweltausschuss, der sich sogleich an die Arbeit machte. „Wir drehten alle Steine um, guckten in jedes Büro und sprachen mit allen hauptamtlichen Mitarbeitern“, erinnerte sich Carsten Gentner, der nach dem Wegzug von Familie Gruhler die Leitung des Umweltausschusses übernahm. Das Ergebnis: Kolonnen von Tabellen und Formulare. „Na ja, wir wuchsen mit unseren Aufgaben“ stöhnte ein wenig eine Mitarbeiterin des Ausschusses. Eine wahre Herkulesaufgabe, wenn man bedenkt, dass alle Arbeiten ehrenamtlich und nach Feierabend getätigt wurden. In den eigens verfassten Schöpfungsleitlinien heißt es unter anderem: „Dem schonenden Umgang mit Rohstoffen und Energie kommt besondere Bedeutung zu“. Ein paar Beispiele zeigen, wie sich das in der Praxis bemerkbar macht: Die vor vielen Jahren auf dem Dach des Gemeindehauses installierte Solaranlage liefert nach einer gründlichen Überholung wieder regelmäßig Strom, dessen Vergütung der Gemeinde finanziell zugutekommt. Überall im Haus wurden die alten, stromfressenden Glühlampen durch moderne LED-Lampen ersetzt. Eine Turmfalkenfamilie residiert seit einigen Monaten im Kirchturm und dank eines Austausches durch eine moderne Umwälzpumpe wurde die alte Heizanlage auf den neuesten energetischen Stand gebracht. Bewegungsmelder statt Kippschalter verhindern Dauerbeleuchtung im Gemeindehaus und letztlich konnte durch Umstellung auf Recyclingpapier und überlegtes Druckverhalten der Mitarbeiter auch hier Geld und damit Ressourcen eingespart werden. Gemeindepfarrer Bernhard Vocke ist voll des Lobes über die engagierten Mitarbeiter des Umweltausschusses: „Sie haben mit hoher Sachkenntnis, Geduld und Fleiß diese Auszeichnung erst möglich gemacht.“ Ähnlich äußerte sich der ELKB-Umweltbeauftragte, Kirchenrat Dr. Wolfgang Schürger: „Mit ihrem ersten Umweltprogramm wird die Adventskirche Neuaubing zum Vorbild in unserem Alltag.“ Er gratulierte der Gemeinde zur erfolgreichen Zertifizierung und wünscht, „dass sich der Grüne Gockel als Wappentier sich in der Gemeinde zu Hause fühlt“. Carsten Gentner und seine Gruppe tun die lobenden und warmen Worte gut, sind aber zugleich Ansporn für die Zukunft: „Jetzt geht es mit der praktischen Umsetzung des Umweltprogramms weiter.“

 

Schauten bei der Prüfung genau hin 

Schauten bei der Prüfung genau hinter die Kulissen: Strom-Schaltkasten der Adventskirche unter kritischer Beobachtung.

 Eine Plakette mit hoher Verantwortung

Eine Plakette mit hoher Verantwortung: Im Eingangsbereich des Gemeindehauses wird dokumentiert, dass hier umweltgerecht gelegt und gearbeitet wird. 

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