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Abendmahl, Geländespiel und Fußbruch

Abwechslungsreiche Konfirmandenfreizeit vom 4.-6.10.2013 am Ammersee

Nach der Ankunft in dem idyllisch gelegenen Freizeitheim Riederau wurden zunächst die Zimmer bezogen. Anschließend stellten sich alle Konfirmandinnen und Konfirmanden in einer gemeinsamen Runde vor. Nach dem Abendessen führte Pfarrer Vocke in die Geschichte des letzten Abendmahls und seine Bedeutung für den christlichen Glauben ein. Die Konfirmandinnen und Konfirmanden tranken gemeinsam Wein und aßen gemeinsam Brot und diskutierten bis spät in die Nacht.

Am Samstagvormittag wurde das Thema „Abendmahl“ in Gruppenarbeit vertieft. So bereiteten die Konfirmandinnen und Konfirmanden einen Gottesdienst vor, welcher der „Gemeinschaft“ gewidmet sein sollte. Dies wurde durch Bibellektüre und einen Film ergänzt, der die Entwicklung des Abendmahls von seinen Anfängen bis heute zeigte. Am Nachmittag fanden sodann ein Geländespiel im Wald und nach dem Abendessen eine aufregende und spannende Nachtwanderung statt. Ein Geburtstagsfest rundete den Tag ab.

Am Sonntagmorgen feierten alle gemeinsam den vorbereiteten Gottesdienst mit Psalmen, Liedern und Fürbitten. Die schöne Atmosphäre war vor allem auch der Dekoration zu verdanken, mit der Konfirmandinnen und Konfirmanden den Gottesdienstraum selbst geschmückt hatten. Damit ging die sehr ereignisreiche Konfirmandenfreizeit 2013 in Riederau zu Ende.

Nike Meiners & Sara Huber

 

Und so fand’s der Pfarrer:

Das Spiel hieß: Wer bleibt da bis zum Schluss? Sechs Konfirmanden bleiben gleich krank zu Hause, eine wird krank und muss abends zurück, eine weitere folgt ihr noch, ist dafür am nächsten Morgen wieder da, einer wird vorzeitig abgeholt, ein anderer bricht sich noch den Fuß beim Geländespiel. So ist für Abwechslung reichlich gesorgt.

Dafür sind alle Konfirmanden äußerst nett, zwei von ihnen backen sogar Kuchen für den Herrn Vocke und die anderen, weil sie Geburtstag haben. Um Mitternacht wird gesungen und gefeiert. Und auf einmal sehen Isabella und Antonia sehr erwachsen aus.

Aber alle sind auch sehr bei der Sache, wenn es um das Thema „Abendmahl“ geht. Nicht nur wegen der Weinprobe. Der ist ja viel zu sauer und taugt nicht für den Jugendalkoholismus. Sondern wir denken intensiv nach über die Ursprünge des Abendmahls und das Versprechen Jesu, bei denen zu bleiben, die zu ihm gehören.

Und für den Gottesdienst am Sonntag formulieren die Konfirmanden: Wir bitten Dich, Gott, um mehr Frieden und Mitgefühl unter den Menschen, und bitten Dich für mehr Kraft, um gute Taten zu vollbringen, damit wir Deinen Willen erfüllen können und anderen Menschen etwas Gutes tun.

Bernhard Vocke


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